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Konbanwa!

Wenn man einen Rückblick in Narutos Kindheit erhält, dann bin ich oft traurig und sauer. Zu sehen, wie alle Dorfbewohner einen kleinen Jungen ausgrenzen und meiden, ist nicht schön. Naruto war sehr lange allein. Er war ganz auf sich alleine gestellt. Niemand wollte sein Freund sein. Gut, dass sich dieses Problem im Verlauf der Story aber noch löste!

Dass es irgendwann gelöst wurde, heißt aber nicht, dass dieses Problem der Einsamkeit nicht real wäre.

Wie oft fühlen wir uns alleine und im Stich gelassen? Vor allem jetzt in dieser Zeit, in der man sich noch nicht einmal mit so vielen Menschen treffen kann. Vielleicht fühlst du dich sogar unter Menschen einsam. Oft sind solche Umstände und Gedanken sehr erdrückend.

Aber ich habe eine gute Nachricht: DU BIST NICHT ALLEINE!

„Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!“, sagt Jesus zu seinen Nachfolgern. (Das kannst du, wenn du magst, in der Bibel in Matthäus 28,20 nachlesen. )

Ob du daran glaubst oder nicht: Gott ist mit dir! Egal, wo du bist. Er ist der Freund, der da ist, wenn alle anderen dich im Stich lassen.

Wenn du das Gefühl hast, keiner sieht dich, ER sieht DICH und DEINE NOT!

Du kannst so wie du bist zu ihm kommen. Er möchte dich trösten und wenn du es zulässt, schenkt er dir Freude und Frieden im Alltag!

Er möchte, dass du seine Gegenwart spürst und seine Liebe annimmst!

Die Frage ist: Möchtest du das auch?

Wenn du jemanden zum Reden brauchst, kannst du dich gerne bei uns melden.

Deine Yulina

Konbanwa, Otakus!

Wer mich kennt, weiß, es gibt für mich nichts Schöneres als einen freien Tag, den man fürs Bingewatching, Lesen oder Chillen verschwenden kann.

Als ich den Anime „Himouto! Umaru-chan“ gesehen habe, habe ich mich daher in der Protagonistin wiedererkannt. In dem Anime geht es um Umaru. Nach außen ist sie eine Vorbildschülerin, hübsch, bescheiden, beliebt. Doch sobald sie nach Hause kommt, legt sie ihr „Tatemae“ (jap.= das Öffentlichkeits-Gesicht) ab & verwandelt sich in ihre Hamster-Chibiversion, die faul, verfressen, süchtig nach Otaku-Kram aller Art ist & so ihre Freizeit verbringt. Mein Spirit Animal!

Doch wenn ich in der Bibel lese: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen“, bringt es mich zum Nachdenken, ob mich mein intensiver Wunsch nach solchen Faulenzertagen vielleicht am wahren Leben vorbeiführt. Ob ich irrtümlich darin wahres Leben & Erfrischung für meine müde Seele suche.
Unsere Zeit ist unser Leben. Doch im Gegensatz zu Geld, gehen wir viel sorgloser, verschwenderischer mit der Zeit um.

Deshalb will ich dich – und mich (!) – diese Woche ermutigen, das Beste aus unserer Zeit zu machen & sie weise zu investieren. Wie die Bibel sagt: „Kauf die Zeit aus“!
Damit meine ich nicht, dass du mehr leisten & Erholung streichen sollst. Das ist ein ebenso falsches Extrem. Nein, ich will dich anspornen, dein Leben vom Ende her zu betrachten – in einem produktiven Sinn: Worauf willst du in deinem Leben zurückschauen? Was bringt dir wahre Erfüllung & dient anderen? Hast du das Gefühl, nur am WE zu leben? Wie kannst du mehr Lebensfreude in deinen Alltag bringen? Und wenn du zu viel arbeitest: Wie kannst du der Arbeit Grenzen setzen, um in Beziehungen & in deinen Charakter zu investieren?

Lasst uns diese Woche achtsam dafür sein, womit wir unsere Zeit verschwenden. Aber seien wir ehrlich – natürlich braucht’s auch mal den Lieblingsanime & das ist auch richtig so! Achte nur darauf, das Leben dabei nicht zu verpassen.

Eure Ina von Minna Kollektiv

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Konbanwa minasan! Heute erzählt Ina, was sie 2020 alles mitnehmen konnte.

Top-Learnings von Ina:

Ich konnte 2020 viel von Attack on Titan lernen:

  1. Menschen beten verschiedene Dinge (un)bewusst an. Jeder ist ein Sklave von etwas (Quote: Kenny). Doch als Sklave dieser Dinge erhält man keine wahre Freiheit oder Frieden (vgl. Eren). Deshalb will ich umso dankbarer sein, dass ich durch Gott wirklich frei und friedlich sein kann.
  2. Staffel 4 von AoT zeigt sehr gut, was das Erschaffen von Feindesbildern aus Menschen macht, vgl. Eldians vs. Marleyans. Doch wenn man einander kennenlernt und miteinander redet, merkt man, dass man im Kern gleich ist. So will ich auch offener im Streit auf mein Gegenüber zugehen.

Was konntet ihr dieses Jahr lernen? Was habt ihr euch für 2021 vorgenommen?

Konnichiwa minasan! Auch heute geht es weiter mit unseren Top-Learnings 2020 – dieses Mal erzählt Yulina, was sie aus dem Jahr 2020 mitnehmen konnte.

Top-Learnings von Yulina:

My Hero Academia

Weiter, immer weiter Plus Ultra!

Das Motto und die Fortsetzung der Story haben mir tatsächlich die Motivation gegeben, fleißig und aktiv zu bleiben und nicht einfach im Lock Down zu versauern! Ich meine, wer kennt es nicht? Man hat eigentlich etwas zu tun, aber trotzdem ist es doch einfacher und entspannter nichts zu tun…. Aber ich habe schnell gemerkt, dass ich eben diese Haltung aus meinem Alltag fern halten muss.

Der Anime hat mir folgende Gedanken gegeben: Gib nicht auf, sondern gib noch mehr!

In der neusten Staffel durfte ich nochmal die eifrigen und nimmermüden Charaktere begleiten und sie haben mich so inspiriert, bloß sieht das in der Realität etwas anders aus:

Gerade dann, wenn ich „schwach“ bin und denke, ich komme irgendwie nicht mit allem zurecht, kann und darf ich darauf vertrauen, dass Gott bei mir ist. Und das bedeutet für mich, dass ich immer weiter gehen kann, weil ER mit mir geht. Und wenn Gott bei mir ist, dann kann ich auch darauf vertrauen, dass er einen Plan mit mir hat. Auch wenn ich den Plan nicht verstehe und manchmal Zweifel habe, weiß ich, dass mir alles zum Guten dienen wird. Ich weiß, dass ich nicht alleine bin,Und auf dem Weg muss ich auch mein Ziel stets vor Augen behalten! Und gerade dann, wenn es schwer wird und ich es nicht aus eigener Kraft schaffen würde und an meine Grenzen stoße, darf ich mich auf Jesus verlassen und mit seiner Hilfe weiter gehen.

Mein Plus Ultra ist nur mit Gott möglich! Dass ich mich auf ihn verlassen kann ist so eine Erleichterung. Deshalb hat mich das „Plus Ultra“ 2020 ermahnt & stark ermutigt.

Was gibt dir die Kraft weiterzumachen und nicht aufzugeben?

Konbanwa minasan! Heute geht es weiter – dieses Mal erzählt Sarah-Jane, was sie dieses Jahr mitnehmen konnte.

Top-Learnings von Sarah-Jane:

Also ich durfte eines besonders lernen und zwar meinen Glauben zu festigen. Meinen Glauben an mich selbst, an andere Menschen und auch an Gott. Als ich den Anime „Erased“ angeschaut hab, kam am Ende ein wunderschönes Zitat. Falls ihr den noch anschauen wollt, spoiler ich jetzt mal nicht zu viel, aber das Fazit ist, wir wollen vertrauen – in uns selbst, an die Menschen und auch an Gott.

„Der Glaube drückt den starken Wunsch aus jemandem Vertrauen zu wollen!“

Und das stimmt einfach zu 100 % meiner Ansicht nach und mich hat das total berührt. Auch wie der Anime aufgebaut war und das nur in 12 Folgen.

Hat euch dieses Jahr auch ein Anime so krass berührt? Wenn Ja, haut mal eure Gedanken dazu raus und wenn Nein, dürft ihr das natürlich auch sehr gerne mit uns teilen.

Konbanwa, minasan! 2020 mag auf den ersten Blick für viele nicht das beste Jahr gewesen sein, doch wir haben im Team festgestellt, dass wir viel lernen durften in diesem Jahr – unter anderem durch Animes!

Einer meiner (Daniela) liebsten Sprüche ist:

„I’ve learned so much from the people who never existed.“

Und Leeeute, es ist wirklich so! Animes sind manchmal so lehrreich – richtige Erkenntnis-Keulen.

Darum wollen wir in den nächsten unsere Top-Learnings aus 2020 mit euch teilen.

Top-Learnings von Daniela:

Puh, schwierig. Ich durfte soo viel lernen! Ich glaube, spontan fällt mir folgendes ein:

  1. Pause machen ist okay. Du kannst nicht 24/7 alles geben. Ich persönlich denke da an Tanjiro aus Demon Slayer, der ganz Shōnen-untypisch nach Verletzungen nicht einfach weitergekämpft hat, sondern sich eine Auszeit zum Regenerieren genommen hat. So wie Gott am 7. Tag geruht hat, will ich auch mehr ruhen.
  2. Izuku Midoriya, Tanjiro, Jin Mori. Sie alle kämpfen nicht ohne Grund und haben ihr Ziel fest im Blick. Sie geben nicht einfach auf, weil ihnen ihr Ziel bewusst ist. Und das möchte ich auch lernen: Nicht vergessen, wofür ich kämpfe und woran ich glaube.

Habt ihr in 2020 etwas aus Animes lernen dürfen?